Die jüngste Entscheidung der spanischen Verkehrsleitzentrale DGT auf Mallorca und den Nachbarinseln, die Anforderung von Abschleppwagen im Fall von Unfällen deutlich einzuschränken, hat bei Verkehrspolizisten und Autofahrern für Unmut gesorgt.
Dies wurde am Donnerstag von Ok-Baleares berichtet.
Die Maßnahme, die angeblich Kosten senken soll, wirkt sich negativ auf das öffentliche Interesse aus, insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen oder nach Unfällen mit Blechschäden. Beteiligte Fahrzeuge bleiben oft auf der Fahrbahn stehen und blockieren Fahrspuren.
Früher konnten Verkehrspolizisten Notfall-Abschleppwagen anfordern, um Fahrzeuge zu entfernen und die Straße schnell freizumachen. Diese Möglichkeit ist nun eingeschränkt, was Staus verlängert und die Verkehrssicherheit gefährdet.
Oftmals haben betroffene Fahrer keine eigenen Abschleppmöglichkeiten, was die Verzögerung verstärkt. Verkehrspolizisten bemängeln, dass die Einschränkung die Klärung von Vorfällen verlangsamt und ihren Handlungsspielraum einschränkt. Jede blockierte Fahrspurminute stellt ein zusätzliches Risiko und einen Nachteil für viele Autofahrer dar.
Quelle: Agenturen





